Fokus des Monats: Joy of Movement – Freude an der Bewegung bewusst wählen!

Fokus für Februar und März: Joy of Movement- Freude bewusst wählen
¨Joy of Movement¨, Freude an der Bewegung ist das erste Nia-Prinzip und begleitet mich durch meine Beschäftigung mit Nia vom ersten Moment an. Diese Freude an der Bewegung teile ich in meinen Stunden mit euch, aber dieses Prinzip kann nicht nur deine Nia-Praxis bereichern, sondern auch deinen gesamten Alltag. Freude nicht nur zufällig zu finden, sondern auch in eher ungeliebten Bewegungen durch kleine Veränderungen bewusst zu schaffen, ist der Kern dieses Prinzips. Durch diese Praxis verbesserst du dein Durchhaltvermögen und damit auch die Energie, mit der du deinen Weg verfolgen kannst. Da Nia ein körperliches Bewegungstraining ist, steht deine Physis im Zentrum.  Diese somatische Seite hat aber auch Effekte auf den Geist, von denen du im Alltag profitieren kannst.

Auch diesen Fokus ergänze ich mit einem Workshop am Sonntag, 23.3.2014 von 9-11.30 h, in dem du ein bisschen tiefer in die Hintergründe von Nia einsteigen kannst.

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Nia-Specials in Idstein und Taunusstein

Zweimal 90 Minuten Nia in Hessen an diesem Wochenende. Eine tolle Möglichkeit für mich meinen Spaß an Nia mit anderen zu teilen.
Im Sportcenter Idstein hatte ich heute eine tolle Gruppe, die mit mir getanzt und nebenbei viel für die oberen Extremitäten gemacht haben. Ich freue mich schon auf die Stunde im Sport-Center Taunusstein am morgigen Sonntag.
Ein paar Alltagstipps zu Schultern, Armen und Händen findest du in diesem Blogeintrag und meine nächsten Stunden in meinem Kalender. Habt eine bewegte Woche!

Upper Extremities to go – Nia mit in den Alltag nehmen

Am Sonntag haben wir uns intensiv in einem Workshop mit den oberen Extremitäten beschäftigt, die mich in diesem Monat durch alle eigenen und Vertretungsstunden begleitet haben. Einiges konntet Ihr ja bereits hier im Blog verfolgen.

Für alle, die dabei waren, aber auch alle, die in meinen normalen Stunden mitgetanzt haben, habe ich ein paar Essentials zusammen gefasst, damit du Nia in dein Leben außerhalb der Tanzstunde mitnehmen kannst:

1. Deine Arme beginnen am Brustbein! 

Anatomisch ist die einzige Gelenkverbindung deiner oberen Extremitäten zum übrigen Körper die Stelle, an der deine Schlüsselbeine mit dem Brustbein verbunden sind. Stelle dir diese Tatsache vor und lasse deine Armbewegungen vom Brustbein aus beginnen, zum Beispiel, wenn du nach etwas greifst oder wenn du deine Arme im Gehen neben dir schwingen lässt. 

2. Balanciere die Vorder- und Rückseite deines Körpers

Bewege deine Ellbogen bewusst nach hinten, aus deinem Blickfeld heraus. Das aktiviert die Muskeln zwischen deinen Schulterblättern und sorgt für einen Ausgleich zwischen Rücken- und Brustmuskulatur und gibt deinen Bewegungen mehr Kraft und Ausdauer.  Diese Balance nutzen wir auch für die Bewegungen, die aus den Kampfkünsten entlehnt sind, da diese aus der Ready-Position beginnen, einer Haltung, in der die Ellbogen nach hinten ziehen, die Handflächen zum Himmel gedreht sind.

3. Cross the line

Armbewegungen, in denen du über die Körpermitte gehst, helfen dir deine Schulterpartie zu dehnen. Lege deine Aufmerksamkeit hier auf deine Ellbogen.

4. Vergiß mein Nicht! 

Obwohl sie uns täglich zu Diensten sind, vergessen wir sie ziemlich oft, unsere Hände mit ihren riesigen Bewegungsmöglichkeiten. Strecke deine Hände ganz aus, drehe die Handflächen, zum Beispiel, wenn du auf den Bus wartest und spüre, wie auf diese Weise fast alle Muskeln in deinem Arm mobilisiert werden. 

Im Fokus des nächsten Monats steht das Prinzip Nummer 1 von Nia: Joy of Movement – Freude an der Bewegung.  Auch hier wird es Tipps für deinen Alltag geben. Vielleicht bist du dabei in einer Stunde oder im März-Workshop am 23. März. Bis dann, tanzende Grüße! Bianca