Fokus des Monats: Die Körpermitte – Sensing connection!

Die Mitte deines Körpers hält dich zusammen. In Nia reden wir von der Körpermitte und meinen damit den Bereich vom Becken bis zum Kopf, der alle lebenswichtigen Funktionen enthält. Schon allein aus dieser medizinischen Sicht, wird klar, wie wichtig diese Körperbereiche sind. Die asiatische Medizin, mit ihrem Verständnis der Chakren, trägt dieser Wichtigkeit Rechnung. Gleichzeitig bewegen wir uns in diesem Körperbereich im Alltag oft nur eingeschränkt (z. B. durch Schreibtischarbeit oder Verhaltenscodizes).
In Nia-Stunden gebe ich dir deshalb auch viele Hinweise darauf, wie du eine sensorische Verbindung zu Becken, Brustkorb, Kopf und Wirbelsäule, der knöchernen Struktur dieses Bereichs, aufbauen kannst.
7 der 52 Nia-Bewegungen widmen sich explizit diesem Bereich.
Aber auch Arm- und Bein-Bewegungen spielen für die Gesundheit deiner Körpermitte eine wichtige Rolle, denn deine Arme und Beine enden nicht an Oberschenkeln und Unterarmen, sondern sind mit Muskeln und Bändern bis weit in deine Körpermitte verbunden. Deshalb haben umgekehrt die Bewegungen deiner Extremitäten auch einen großen Einfluss auf das Wohlbefinden, dass du im Rücken im Nacken und anderen Teilen deiner Körpermitte, wie den inneren Organen spürst. Das bedeutet auch, dass sich Probleme vom einen in den anderen Körperbereich übertragen können.

Zwei Alltagstipps:
– Drehe deine Handflächen (Palm Directions), um deinen Schultergürtel zu mobilisieren.
– Schaue mit deinen Augen im ganzen Raum herum, um deine Halswirbelsäule zu erreichen (Head and Eye Movement).