Frühling für die Füße

Auch wenn wir noch ein paar kalte Tage zu überstehen haben, sieht man an der Pflanzenwelt den Frühling. Für deine Füße bedeutet das leichtere Schuhe und damit mehr Beweglichkeit. Das kannst du als persönlichen Fokus in deinen Tanz integrieren. Nicht nur in der Nia-Stunde, sondern auch im Alltag. Kleine Nia-to-Go-Übungen:

– Nimm deine Füße wahr, indem du dein Gewich von vorne nach hinten und von links nach rechts verlagerst.

– Rolle deine Füße überdeutlich ab, indem du beim Aufsetzen der Ferse, deine Zehen hochzieht, dann bewusst die ganze Fußsohle landen lässt und bis in den Balle ändern weiterrollst. Spüre dabei in den Anschub, der nur als deinen Füßen kommt.

– Gehe nur auf den Ballen und nur auf den Fersen.

– Sinke im Stehen in deine Fersen und werde die dabei deiner Körperrückseite bewusst.

Viel Spaß dabei, deine Füße aus dem Winterschlaf zu wecken.

… im Herbst ankommen mit Floorplay

wp-1477838329603.jpgIn den letzten zwei Wochen hat sich der Sommer verabschiedet. Ein wundervoller Spätsommer ist von geheimnisvollen Nebeln abgelöst und die Bäume schicken ihre Blätter bunt zu Boden. Auch Nieselregentage gibt es die grau in grau verfließen und die Chance, sich schlechte Laune zu züchten ist nicht gering.

Mein Rezept dagegen ist Bewegung – wenn möglich draußen, sonst drinnen und in meinem aktuellen Feriengepäck hatte ich die Floorplay-Routine von Debbie Rosas.

Eine Stunde Bewegung auf dem Boden, um meinen Körper anders mit der Schwerkraft in Verbindung zu bringen und durch den Aspekt des Spiels anders mit sich selbst in Verbindung zu bringen.

Floorplay ist immer ein gutes und nachhaltiges Workout und ist Phasen der Umstellung, zum Beispiel vom Sommer auf den Herbst, spüre ich die positiven Effekte deutlicher, weil ich durch die Achtsamkeit auf den eigenen Körper besser spüre, wie ich mich an  die neue Situation wie die kühleren Temperaturen und das schwindende Licht anpassen kann.

Wenn du magst, kannst du es selbst in Kurzform ausprobieren:

Schalte Musik an, die du gerne magst und die etwas ruhiger ist und 6-10 Minuten läuft. Bereite für Position 4 eine Entlastung der Knie vor, indem du entweder auf einer weichen Matte oder Teppich übst, Knieschoner anziehst oder eine gefaltete Decke in Reichweite hast.

Bleibe etwa eine Minute in jeder Position.

  1. Liege still,  lass dich in den Boden sinken und nimm deinen Atem wahr.
  2.  Aus dieser Position der Stille beginne dich zu bewegen, als würdest du in Wasser schweben, liege dabei manchmal auf dem Rücken, deinen Seiten und dem Bauch.
  3.  Komme dann in die Bauchlage und beginne mit echsenartigen Kriechbewegungen.
  4.  Komme auf die Knie und bewege dich wie eine große Raubkatze oder ein Bär, spüre deine Wirbelsäule. (Knie schonen!!! Es soll nichts weh tun!!!)
  5. Stelle deine Zehen auf, wippe ein bisschen nach hinten auf deine Fersen und laufe schließlich mit den Händen in Richtung Füße, um in eine Hocke zu kommen, ein Fuß flach auf dem Boden, ein Fuß auf dem Fußballen. Spiele ein bisschen in der Hocke, indem du das Gewicht verlagerst.
  6. Komme aus der Hocke ins Stehen und Gehen, spiele mit dem Gehen, vorwärts, rückwärts, langsam, schnell, lass deine Arme und deine Wirbelsäule mitgehen, schau dich im Raum um.
  7. Beende dein Miniworkout entweder im Stehen odere Liegen, je nach Stimmung und werde zum Ende deiner Musik still, so dass du dich wieder auf die Bewegung deines Atems konzentrieren kannst. Danke dir für die Zeit, die du dir geschenkt hast. Ich lege dafür gerne die Hände vor dem Herzen zusammen, aber deine Art des Dankes ist dir überlassen.

Gutes Ankommen im Herbst!

 

Wir tanzen “Soul”

Wir starten in den Spätsommer mit einer tollen Routine von Britta von Tagen: “Soul”, die ich im Sommer für euch (und mich ;-)) am Meer gelernt habe. Mit viel toller Musik aus dem indianischen Musikkosmos.

Freut euch drauf!!!
Ich habe mein Tanzen an der Nordsee gefilmt und ich bin zwar noch nicht zum Schneiden gekommen, aber einen Minivorabblick könnt ihr hier schon sehen.

Nia-Journal*: Trainiere für ein gesundes Gehirn

425px-PET-image

 

Körperliches Training gilt allgemein als gutes Mittel, um dein Gewicht zu kontrollieren, dein Immunsystem zu stärken, dein640px-Gray726-Brodman-prefrontale Stimmung zu verbessern und deine Energie zu vergrößern, aber was leistet Training für dein Gehirn? Zwei neue Studien haben verschiedene Sportarten betrachtet und analysieren deren Einfluss auf das Gehirn. Die Ergebnisse? Lasst uns einfach sagen, Nia ist und war auf dem richtigen Weg! Schauen wir auf die Details:
Eine Studie (http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/26000340) untersucht, welche Übungen die Entwicklung des präfrontalen Cortex am positivsten beeinflussen, dem Gehirnareal, in dem dein Gehirn dein Verhalten und deine Entscheidungen kontrolliert. Eine andere Studie (http://well.blogs.nytimes.com/2016/02/17/which-type-of-exercise-is-best-for-the-brain/?_r=1) betrachtet den Hippocampus, dein Lern- und Erinnerungszentrum im Gehirn. Während einige Arten physischer Aktivitäten positiv auf deine gesamte Gesundheit wirken, zeigt die Forschung, dass es jetzt eventuell auch möglich ist bewusst Übungen zu wählen, die sich positiv auf Gehirnfunktionen auswirken.

Diamond, ein Forscher der Universität von British Columbia, untersuchte den präfrontalen Cortex. Dieser Teil des Gehirns leidet mehr als jede andere Hirnregion, wenn du depressiv, gestresst, einsam, schlaflos oder physisch inaktiv bist. Die Studie betrachtete die für die exekutiven Funktionen zuständigen Gehirnbereich der Studienteilnehmer, die Fähigkeit zu denken, bevor man handelt, kreativ zu denken und Informationen zu behalten und zu analysieren.

Diamond fand heraus, dass ältere Teilnehmer, die nur in Ausdauertraining und typischen Aerobic-Übungen teilnahmen wenige oder gar keine Vorteile für ihre kognitiven Funktionen hatten, während ältere Erwachsene, die an den vorherigen Übungen und Auge-Hand-Fuß-Koordination teilnahmen ihre kognitiven Funktionen verbesserten.

Ähnliches zeigte sich bei jüngeren Kindern, die Kampfkünste und Yoga übten. Sie zeigten die größere Verbesserungen in allen Bereichen der exekutiven Funktionen als Kinder, die an anderen physischen Fitnessprogrammen teilnahmen. Davis, eine anderer Forscher, vermutet, dass Aktivitäten, bei denen es oft notwendig ist, die Mittellinie des Körpers zu kreuzen, und/oder rhythmische Aktivitäten, besonders wertvoll sein könnten.

 

In einer anderen Studie untersuchte Miriam Nokia, eine führende finnische Wissenschaftlerin, den Hippocampus daraufhin, welche Übungen die Neurogenese, die Schaffung neuer Nervenzellen (also auch Gehirnzellen), unterstützt, was sich positiv auf Lern- und Erinnerungsfähigkeiten auswirkt. Die Forscher verglichen Laufen, Gewichtetraining und Intervalltraining und fanden heraus, dass Ratten, die liefen oder andere aerobische Trainingsformen ausübten, mehr neue Gehirnzellen bildeten, als diejenigen, die Intervall- oder Gewichtetraining absolviert hatten. Diese Studie wurde nicht an Menschen überprüft, aber wie Nokia feststellt, lassen die Ergebnisse vermuten, dass kontinuierliches aerobisches Training auch bei Menschen positive Effekte auf die Neurogenese und somit auf die Gesunderhaltung des Gehirns haben könnte.

Während beide Studien betonen, dass weiter geforscht werden muss, wie genau Sport die Gesundheit des Gehirns beeinflusst, liegt die Schönheit der Ergebnisse darin, dass beide die Basis des Nia-Workouts betreffen: Nia bringt nicht nur kontinuierliches aerobisches Training, sondern integriert Auge-Hand- und Auge-Fuß-Koordination, Yoga und Kampfkünste, Bewegungen, die die Körpermitte kreuzen und natürlich rhythmische Bewegungen, die jeder Körper mitmachen kann.

Seit dem Beginn der Firma, hat Debbie Rosas Menschen gebeten, außerhalb der Box zu denken und eine Fitnesspraxis zu schaffen, die deinen Körper, deinen Geist, deine Gefühle und dich selbst berührt. Die Forschung zeigt jetzt, was Nia schon seit 35 Jahren macht!

Als Forscher schreibt Diamond, „Um physische Fitness zu verbessern, müssenwir Menschen Dinge tun lassen, die sie absolut lieben, das bringt ihnen große Freunde, Stolz und baut ihr Selbstbewusstsein auf, außerdem sollen sie Dinge tun, die sie weniger einsam sein lassen und eher Teil eienr größeren Gemeinschaft, die an etwas arbeitet, das alle Mitglieder wert schätzen.

Einverstanden!

By: Katie Janovec

* Im Nia-Journal übersetze ich in loser Folge Beiträge von der Head-Quater-Seite (www.nianow.com) – diesen Beitrag findest du im Original unter: http://nianow.com/node/1040516

Nia-Journal*: Der Weg des geringsten Widerstands

Von Debbie Rosas, Mitbegründerin von Nia Technique.

Der Verstand spielt eine wichtige Rolle in allem, was wir tuen. Er kann uns helfen oder uns hindern. Er kann uns ablenken, uns aus einer Erfahrung heraus nehmen, er kann aber auch genutzt werden, um uns tiefer in unseren Körper zu bringen. In Nia lehren wir Menschen, ihren Verstand zu nutzen, um Zeuge des Körpers zu werden, wahrzunehmen, welche Auswirkungen unsere Entscheidungen haben, wir lehren Menschen, den Verstand zu nutzen, um Angenehmes den Schmerzen vorzuziehen. Der Körper spricht immer zu uns und wir sollten zuhören. Allerdings ist unser Verstand manchmal so beschäftigt, dass unser Körper keine Möglichkeit hat zu uns zu sprechen.

Als Carlos und ich [vor 30 Jahren] begannen alternative Workout-Formen zu erforschen, entdeckten wir die Kampfsportkünste. Die Weisheit der Kampfkünste liegt in der Perfektion und Präzision sowie in der Nutzung des geistigen Fokusses und der Absicht. Jede Nia-Class beginnt damit, den Fokus und die Absicht zu setzen, um sofort die Verbindung zwischen Geist und Körper herzustellen.

Nia bringt Menschen dazu, sich zu verlangsamen, den inneren Dialog zu beenden und ein lebendiges Gespräch mit dem eigenen Körper zu entwickeln. Wir lehren Menschen, ihr eigener persönlicher Trainer zu werden, um ihr eigener Ratgeber zu werden, der sie von innen heraus bewegt. Menschen entwickeln so die Fähigkeit sich selbst wertfrei zu beobachten und dann für sich zu wählen und zu entscheiden, indem sie ihren Geist und Körper benutzen.

Wenn du den Empfindungen deiner Füße, den 7000 Nervenenden, die dich mit der Erde verbinden zuhörst und auf sie reagierst, dann triffst du (Bewegungs-)Entscheidungen, die das Design und die Funktionen deines Körpers respektieren. Die Kampfkünste kennen das Konzept des “Weges des geringsten Widerstands” und Nia nutzt das auch, indem es sich auf das “Prinzip des Wohlbefindens” konzentriert: Wenn es sich gut anfühlt, mach so weiter! Nia legt im Gegensatz zu vielen anderen Trainingsformen den Fokus darauf, die Aufmerksamkeit den Körperempfindungen zuzuwenden anstatt dir selbst oder deinem Körper. Denn wahrzunehmen was dir gut tut und was nicht,  ist der schnellste Weg herauszufinden, wie du Dinge richtig machst.

Während der Nia-Stunden erinnere ich mich selbst und meine Studenten, sich mit Empfindung zu verbinden, denn nur durch das fokussieren des Geistes und die Verlangsamung des inneren Dialogs kann sich ein lebendiges Gespräch mit dem Körper entwickeln.

 

 

* Im Nia-Journal übersetze ich in loser Folge Artikel von der englischen Hauptseite www.nianow.com für alle, die lieber Deutsch lesen möchten.

“Joy” in spring

Zum Frühling übe ich eine neue Routine von Ann Christiansen. Ich freue mich schon, die mit dir  ab April zu tanzen – der Fokus dieser Routine ist die Empfindung von Freude. Die Absicht ist, der Musik zuzuhören und zu ihr zu tanzen, dich mit Freude als universeller Lebenskraft zu verbinden und diese Empfindung zu nutzen, um deinen Körper und 50 Trillionen Zellen mit Lebendigkeit und Heilkraft zu überfluten. Ein spannender Beipackzettel, finde ich ;-).

Being – in den Herbst mit Camilla

In den Herbstferien konnte ich an einem wunderbaren Workshop mit der Kopenhagener Nia-Lehrerin Camilla Sten Larsen in München teilnehmen. Ein Wochenende tanzend sein. Eine sehr schöne Bewegungserfahrung in unserer Macher-Zeit, in der wir manchmal das Sein vor lauter Machen aus dem Fokus verlieren. Ich hoffe, ich kann davon ein bisschen was für die Vorweihnachtszeit aufheben ;-).

Am 15. November wird Camilla in Münster sein, für Nordlichter ja viel erreichbarer (mehr Infos http://www.uta-altmann.de/), wenn man nicht gleich nach Kopenhagen in Camillas Nia-Studio fahren möchte (www.studionia.dk).

Kurz vor der Black Belt Woche …

… bin ich schon ziemlich aufgeregt und freue mich auf meine nächste Ausbildungsstufe in Nia, den Black Belt, in dem es um Kreativität gehen wird und wie in jeder Ausbildungswoche darum, mich und meine Kräfte besser kennen zu lernen. Ich freue mich auf die nächste Episode dieser abenteuerlichen Reise und auch darauf das mit euch in meinen Classes zu teilen. Meine Ausbilderin Ann Christiansen unterrichtet übrigens hier in Hamburg im Meridian Eppendorf und in der KaifuLodge und wenn du in Hamburg bist, hast du dort die Möglichkeit ihre Stunden zu erleben. Auf ihrer Internet-Seite “www.anniann.de” findest du im Kalender ihre Stunden in Hamburg.

Sommerpause bis 27.8. im TV St. Pauli

Bis zum Ende der Schulferien pausiert meine wöchentliche Nia-Stunde in der Neustadt. Wir starten wieder am 27.8., wie immer um 18.10 h mit guter Laune und Spaß an Bewegung.

Wenn du in diesen Wochen nicht ganz auf Nia verzichten willst, findest du tolle Teacher in der ganzen Stadt. Oder einfach Schuhe aus, Lieblingsmusik an und eine Runde Freedance bis in die Fingerspitzen ;-).

Ich freue mich auf dich!

Bis dahin einen tollen Sommer …